Wildschadensverhütung
Vorbeugende Maßnahmen, um Schäden durch Wild an Flächen, Kulturen oder Einrichtungen zu vermeiden.
Wildschadensverhütung setzt vor dem eigentlichen Schaden an. Ziel ist es, Konflikte zwischen Wild und Nutzung durch Lenkung, Schutz oder Reviermaßnahmen möglichst früh zu entschärfen.
Verhindern statt nur ersetzen
Zu Wildschadensverhütung zählen etwa Zäune, Ablenkäsung, Ruhezonen, Vergrämung oder angepasste Bestandsführung. Welche Maßnahme passt, hängt von Art, Fläche und Lebensraum ab. Der Begriff ist damit deutlich praxisnäher als bloßer Ersatz nach Eintritt des Schadens.
Wert für das Revier
Vorbeugung ist meist sinnvoller und konfliktärmer als spätere Regulierung oder Streit über Schäden. Gute Wildschadensverhütung erfordert Beobachtung, Kommunikation und passende Hege. Für die Prüfung zeigt der Begriff den präventiven Charakter verantwortlicher Jagd.
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