Lexikon

Rosskastanie

Wald und Feld · auch Gewöhnliche Rosskastanie

Die Rosskastanie ist ein aus dem Balkan stammender Park- und Alleebaum mit handförmig gefingerten Blättern und glänzend braunen, ungenießbaren Samen.

Herbstblatt einer Rosskastanie mit sieben handförmig angeordneten Blättchen neben einem Zweig mit Endknospe und aufgeplatzter Fruchtkapsel mit KastanieMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Blatt und Frucht der Rosskastanie · KI-generierte Illustration

Ein Blatt besteht aus fünf bis sieben großen, gesägten Blättchen an einem langen Stiel, die Blätter stehen gegenständig. Die dicken, braunen Winterknospen glänzen klebrig. Im Mai trägt der Baum aufrechte, weiße Blütenkerzen. Die grüne Fruchtkapsel ist nur mit wenigen, kurzen Stacheln besetzt und enthält meist einen bis drei Samen mit hellem Nabel. Die Esskastanie hat dagegen einfache, lanzettliche Blätter und dicht bestachelte Becher.

In Mitteleuropa wird die Rosskastanie seit dem 16. Jahrhundert gepflanzt, im Wald ist sie selten. Ihre Samen sind für Menschen leicht giftig, für das Schalenwild aber eine gehaltvolle Mast.

Rot-, Dam- und Rehwild nehmen Rosskastanien gern an, gesammelte Kastanien werden deshalb vielerorts in der Wildfütterung verwendet. Als Proßholz eignet sich die Rosskastanie nicht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion