Hausmaus
Die Hausmaus ist eine kleine, graubraune Echte Maus, die als Kulturfolger in Gebäuden, Ställen und Scheunen lebt und Vorräte frisst.
Sie ist kleiner und unscheinbarer als die Waldmaus, hat kleinere Augen, einen schuppigen, etwa körperlangen Schwanz und einen grauen, nicht scharf abgesetzten Bauch. Ihr Urin riecht stechend. Sie vermehrt sich bei gutem Futterangebot das ganze Jahr über.
In Häusern und Lagern verdirbt sie Getreide, Futter und Lebensmittel mit Kot und Urin und kann Krankheitserreger wie Salmonellen und Leptospiren übertragen. Draußen lebt sie vor allem an Feldrändern in der Nähe von Siedlungen.
Die Hausmaus gehört zu den Arten, die die Bundesartenschutzverordnung ausdrücklich vom besonderen Schutz ausnimmt.
Verwandte Begriffe
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- Echte MäuseEchte Mäuse oder Langschwanzmäuse sind Nagetiere mit spitzer Schnauze, großen Augen und Ohren und langem Schwanz, etwa Wald-, Gelbhals- und Hausmaus sowie die Ratten.
- KulturfolgerKulturfolger sind Tierarten, die sich der vom Menschen geprägten Landschaft anpassen und ihm bis in Dörfer und Städte folgen.
- SalmonelloseSalmonellose ist eine durch Salmonellen verursachte Darminfektion, die bei allen Haar- und Federwildarten vorkommen kann und auf den Menschen übertragbar ist.
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