Saatkrähe
Die Saatkrähe ist eine gesellige schwarze Krähe, die in Kolonien brütet und als Altvogel an der nackten, grauweißen Haut um die Schnabelwurzel zu erkennen ist.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSie ist etwa so groß wie die Rabenkrähe, wirkt aber schlanker. Der Schnabel ist spitzer und gerader, die Stirn steiler, das Gefieder glänzt bläulich-violett, und die Schenkelfedern hängen locker wie Hosen. Junge Saatkrähen haben im ersten Jahr noch eine befiederte Schnabelbasis und sind dann leicht mit Rabenkrähen zu verwechseln.
Saatkrähen brüten in Kolonien in hohen Bäumen, oft in Ortschaften, Parks und Feldgehölzen offener, ackerreicher Niederungen. Ihre Nahrung suchen sie auf Äckern und Wiesen, vor allem Insekten und deren Larven sowie Regenwürmer, daneben Getreide und andere Samen. Im Winter kommen große Schwärme aus Osteuropa hinzu, oft zusammen mit Dohlen.
Das Bundesjagdgesetz nennt die Saatkrähe nicht; sie unterliegt dem Naturschutzrecht.