Lexikon

Waldkauz

Wildbiologie

Der Waldkauz ist die häufigste Eule Deutschlands, mittelgroß und gedrungen, mit rundem Kopf ohne Federohren und großen, dunklen Augen.

Waldkauz frontal auf einem Aststück mit rundem Kopf ohne Federohren, großen dunklen Augen und graubraunem GefiederMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Waldkauz · KI-generierte Illustration

Sein Gefieder ist grau- oder rotbraun mit dunklen Streifen und Flecken, die ihn an der Rinde tarnen. Bekannt sind das lange, schwankende huu-hu-huhuhu des Männchens und der kurze Ruf kuwitt. Verwechselt wird er mit der Waldohreule, die schlanker ist, Federohren und orangefarbene Augen hat.

Er lebt in Laub- und Mischwäldern mit alten Bäumen, aber auch in Parks, auf Friedhöfen und in Dörfern. Er brütet in Baumhöhlen, Nistkästen und Gebäudenischen und beginnt damit oft schon im Februar. Seine Nahrung ist vielseitig: Mäuse, Kleinvögel, Frösche, Regenwürmer und Insekten. In seinen Gewöllen finden sich viele Knochen. Er ist ein sehr reviertreuer Standvogel.

Wie alle heimischen Eulen ist er kein Wild, sondern streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion