Lexikon

Stockente

Wildbiologie · auch Anas platyrhynchos

Die Stockente ist die häufigste und bekannteste Wildente; sie gehört zu den Gründelenten und besiedelt fast jedes Gewässer, auch in Städten.

Stockerpel im Prachtkleid in Seitenansicht mit grün glänzendem Kopf, weißem Halsring, brauner Brust, grauem Körper, gelbem Schnabel und orangefarbenen StändernMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Erpel der Stockente im Prachtkleid · KI-generierte Illustration

Sie ist 50 bis 65 cm lang und wiegt rund 1 kg, der Erpel etwas mehr. Der Erpel trägt im Prachtkleid einen glänzend grünen Kopf, einen schmalen weißen Halsring, eine braune Brust, einen hellgrauen Körper und vor dem Stoß die aufgerollten Erpellocken; sein Schnabel ist gelb. Die Ente ist braun gefleckt, ihr Schnabel orange mit dunklen Flecken. Beide haben orange Ständer und einen blauen, beiderseits weiß gesäumten Spiegel. Ab dem Frühsommer mausert der Erpel ins Schlichtkleid und ist dabei einige Wochen flugunfähig.

Die Paare finden sich schon im Herbst. Ab März legt die Ente in ein gut verstecktes Bodennest, manchmal auch in Kopfweiden, Baumhöhlen oder Brutkörbe, meist 7 bis 13 Eier und brütet rund vier Wochen allein; der Erpel beteiligt sich nicht an der Aufzucht. Die Küken können gleich nach dem Schlupf schwimmen und sind mit sieben bis acht Wochen flugfähig. Stockenten fressen Wasserpflanzen, Samen, Getreide und Kleintiere.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion