Lexikon

Schrotdeckung

Waffenkunde

Die Schrotdeckung, kurz Deckung, gibt an, wie viele Schrotkörner gleichzeitig auf eine bestimmte Fläche des Ziels treffen und wie dicht die Garbe dort liegt.

Ermittelt wird sie, indem man auf eine Scheibe schießt und die Treffer in einem festgelegten Kreis zählt. Mit der Entfernung nimmt sie ab, weil sich die Garbe öffnet. Eine enge Laufbohrung wie der Vollchoke hält die Deckung auf größere Entfernung dichter und gleichmäßiger, die Zylinderbohrung verteilt die Schrote schon auf kurze Entfernung weit.

Für einen sauberen Schuss müssen mehrere Körner mit ausreichender Energie lebenswichtige Organe treffen. Feines Schrot ergibt bei gleicher Vorlage mehr Körner und damit dichtere Deckung, grobes trägt mehr Energie je Korn. Die richtige Wahl verbindet beides, genug Deckung und genug Durchschlagskraft, und zwar höchstens bis etwa 35 m.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion