Lexikon

Winterruhe

Wildbiologie

Winterruhe nennt man den Zustand, in dem Tiere wie der Dachs die kalte Zeit größtenteils schlafend im Bau verbringen, ohne dass die Körpertemperatur stark sinkt.

Herzschlag, Atmung und Stoffwechsel werden gesenkt, aber weit weniger als beim Winterschlaf. Die Tiere leben von ihren Fettreserven, wachen leicht auf und gehen bei milder Witterung auch im Winter auf Nahrungssuche.

Winterruhe halten der Dachs, der Waschbär, der Marderhund in strengen Wintern und der Braunbär, der in seiner Winterhöhle auch die Jungen zur Welt bringt. Echte Winterschläfer wie Igel, Murmeltier und Siebenschläfer senken ihre Körpertemperatur dagegen bis nahe an die Umgebungstemperatur.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion