Lexikon

Wilddichte

Hege

Die Wilddichte gibt an, wie viele Stücke einer Wildart auf einer bestimmten Fläche leben, beim Schalenwild meist bezogen auf 100 Hektar.

Sie lässt sich kaum genau messen, vor allem im Wald. Deshalb achtet man auf Weiser: Starke Verbissbelastung der Verjüngung und der Forstkulturen, Schälschäden, das Fehlen von Pionierbaumarten oder eine nachlassende Kondition des Wildes deuten auf eine zu hohe Dichte. Als tragbar gilt eine Wilddichte, bei der die Vegetation nicht übermäßig verbissen wird; viel Anblick oder starke Trophäen sind dafür kein Maßstab.

Überhöhte Wilddichten führen zu mehr Wildschäden, begünstigen Seuchen und verschlechtern die Verfassung der Tiere. Künstlich erhöht wird die Dichte etwa im Umfeld von Fütterungen. Nicht zu verwechseln ist das Wort mit dem Eigenschaftswort wilddicht für einen Zaun, den Wild nicht überwinden kann.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion