Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Wilddichte

Anzahl von Wildtieren bezogen auf eine bestimmte Fläche oder einen Lebensraum.

Wilddichte ist eine zentrale Kenngröße für Bestandsbewertung und Hege. Sie hilft, Beobachtungen flächenbezogen einzuordnen statt nur nach Einzelbegegnungen zu urteilen.

Bestand pro Fläche

Wilddichte beschreibt, wie viele Tiere einer Art in einem bestimmten Gebiet vorkommen. Sie wird nur aussagekräftig, wenn Fläche, Jahreszeit und Lebensraum berücksichtigt werden. Der Begriff ist daher stets kontextabhängig zu lesen.

Warum Dichte wichtig ist

Zu hohe Dichten können zu Verbiss, Krankheiten oder verstärkten Wildschäden führen. Zu geringe Dichten können auf Lebensraumprobleme oder starke Verluste hinweisen. Für die Prüfung gehört Wilddichte deshalb zu den Schlüsselbegriffen des Bestandsdenkens.

Dichte richtig einordnen

Die Wilddichte beschreibt einen Bestand bezogen auf eine Fläche und ist damit aussagekräftiger als einzelne Begegnungen. Sie ist jedoch immer eine Schätz- oder Rechengröße und kein exakter Zählwert. Erst gemeinsam mit Lebensraum, Verbiss und Streckenentwicklung wird sie für die Hege belastbar.