Totverbellen
Totverbellen heißt, dass ein Jagdhund ein verendetes Stück Wild, das er in freier Suche gefunden hat, anhaltend verbellt, bis sein Führer zu ihm kommt.
Gebräuchlich ist es vor allem bei Schalenwild, das der Hund nicht bringen kann. Der Führer schnallt den Hund, lässt ihn also frei suchen; findet der Hund das Stück, bleibt er dabei und gibt Laut, bis der Führer ihn erreicht. So findet der Führer Hund und Stück auch in dichter Deckung. Der Hund darf das Stück weder verlassen noch anschneiden.
Totverbellen ist neben Totverweisen und Bringselverweisen eine der drei Verweisarten. Es ist kein Standlaut, denn der gilt lebendem, gestelltem Wild. Auf der VGP kann es als Zusatzfach nach der Riemenarbeit gezeigt werden. Ein so ausgebildeter Hund heißt Totverbeller.