Wildenten
Wildenten heißen die frei lebenden Entenarten, die nach der Art ihrer Nahrungssuche in Gründelenten und Tauchenten eingeteilt werden.
Zu den Gründelenten gehören Stock-, Krick-, Knäk-, Löffel-, Schnatter-, Pfeif- und Spießente, zu den Tauchenten Tafel-, Reiher-, Berg-, Schell-, Kolben- und Moorente; an der Küste leben Meerenten wie die Eiderente. Die fischfressenden Säger sind enge Verwandte. Häufigste Art ist die Stockente.
Bei den meisten Arten tragen die Erpel vom Herbst bis ins Frühjahr ein auffälliges Prachtkleid und im Sommer ein unscheinbares Schlichtkleid. In der Großgefiedermauser verlieren sie alle Schwungfedern auf einmal und sind einige Wochen flugunfähig. Die Paarungszeit heißt Reihzeit, die Ente mit ihren Jungen Schof. Enten fressen tierische wie pflanzliche Nahrung, ihre Küken sind Nestflüchter. Nach Bundesrecht unterliegen alle Wildenten dem Jagdrecht.