Lexikon

Schweißarbeit

Jagdhunde · Jägersprache

Schweißarbeit nennt man die Arbeit eines Jagdhundes auf der Schweißfährte, also die Nachsuche auf krankgeschossenes Schalenwild und ihre Übung auf künstlichen Fährten.

Schweiß ist das jägersprachliche Wort für Blut. Die Arbeit beginnt grundsätzlich am Anschuss und wird meist als Riemenarbeit geführt; je nach Lage folgen Hetze und Stellen oder am verendeten Stück das Verbellen oder Verweisen. Hilfsmittel sind die breite Schweißhalsung mit Wirbel und ein 6 bis 12 m langer Schweißriemen. Geübt wird auf getupften oder getropften Schweißfährten und auf Fährten, die mit dem Fährtenschuh gelegt sind. Anhaltende trockene Hitze erschwert die Arbeit erheblich.

Von der Verlorensuche unterscheidet sie sich durch das Wild: Schweißarbeit gilt dem Schalenwild, die Verlorensuche dem Niederwild. Unter den Verbandsprüfungen weisen vor allem die VGP und die Verbandsschweißprüfung Schweißarbeit nach.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion