Lexikon

Verbandsschweißprüfung

Jagdhunde · auch VSwP

Die Verbandsschweißprüfung, kurz VSwP, ist eine Prüfung des JGHV, auf der ein Hund am Schweißriemen eine mindestens 1000 m lange künstliche Schweißfährte arbeiten muss.

Die Fährte wird im Wald mit höchstens einem Viertelliter Schweiß von Schalenwild getupft oder getropft. Sie enthält drei nahezu rechtwinklige Haken und zwei Wundbetten und steht mindestens 20 oder 40 Stunden; auf die 40-Stunden-Fährte darf nur, wer die 20-Stunden-Fährte schon bestanden hat. Verlangt ist reine Riemenarbeit am mindestens 6 m langen, in ganzer Länge ausgegebenen Riemen; am Ende liegt ein Stück Schalenwild, nach der ab 1. Dezember 2026 geltenden Ordnung wahlweise auch nur das Haupt eines Stücks mit anhängender Decke oder Schwarte.

Zugelassen sind Hunde ab 24 Monaten, die Schussfestigkeit und lautes Jagen nachgewiesen haben; der Führer muss einen gültigen Jagdschein vorlegen. Geprüft wird vom 1. Mai bis 30. November. Wer zum Stück kommt, erhält je nach Arbeit einen I., II. oder III. Preis, vermerkt als Sw I bis Sw III. Eng verwandt ist die Verbandsfährtenschuhprüfung, deren Fährte mit Fährtenschuhen und sehr wenig Schweiß gelegt wird.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion