Lexikon

Schnepfenstrich

Jagdpraxis · Jägersprache

Schnepfenstrich nennt man den Balzflug des Waldschnepfenhahns in der Morgen- und Abenddämmerung, der vor allem im Frühjahr zu beobachten ist.

Der Hahn streicht dabei in Wipfelhöhe über Waldränder, Schneisen und Lichtungen und sucht nach paarungsbereiten Hennen. Typisch sind zwei Laute: das tiefe, knarrende Quorren und der hohe, scharfe Pfiff, das Puitzen. Die Henne brütet und führt die Küken allein.

Früher wurde die Waldschnepfe auf dem Frühjahrsstrich bejagt. Das ist heute nicht mehr zulässig, denn im Frühjahr hat sie keine Jagdzeit, und die Such- und Treibjagd auf Waldschnepfen im Frühjahr ist ausdrücklich verboten (§ 19 BJagdG). Heute dient der Strich der Beobachtung; mancherorts zählen Jäger dabei die streichenden Hähne, um den Bestand einzuschätzen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion