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Lexikon
Jagdpraxis · Jägersprache·Mittlere Prüfungsrelevanz

Abendstrich

Abendlicher Strichflug von Federwild zu Schlaf- oder Rastgewässern.

Als Abendstrich bezeichnet man den abendlichen Flug oder Zug von Federwild zwischen Nahrungs- und Rastplätzen. Prüfungsrelevant ist der Begriff vor allem bei Enten- und Gänsejagd sowie allgemein beim Strich von Federwild.

Begriff

Der Abendstrich ist der abendliche Strichflug von Federwild. Gemeint ist damit die regelmäßige Flugbewegung zwischen Äsungs-, Schlaf- oder Rastplätzen. Der Begriff wird besonders bei Enten, Gänsen, Tauben und anderem ziehenden Federwild verwendet.

Bedeutung in der Jagdpraxis

Für die Jagdpraxis ist wichtig, dass der Abendstrich gewissen Routen und Zeiten folgen kann. Wer diese Flugwege kennt, kann Strichwild besser beobachten und ansprechen. Die eigentliche Jagdform dazu ist die Strichjagd beziehungsweise der Anstand am Strich, nicht einfach eine normale Abendpirsch.

Abgrenzung

Nicht zu verwechseln ist der Abendstrich mit der Pirsch auf Haarwild in der Dämmerung. Der Begriff Strich bezieht sich hier auf eine typische Flugbewegung des Federwildes. Prüfungsfragen zielen oft auf die Unterscheidung zwischen Morgenstrich und Abendstrich ab.

Häufige Verwechslung

Abendstrich meint den Strichflug des Federwildes und nicht die Pirsch auf Schalenwild in der Abenddämmerung.

Relevante Wildarten

Wildente·Wildgans