Lexikon

Knick

Hege · auch Wallhecke

Ein Knick ist eine Hecke auf einem Erdwall, wie sie vor allem in Schleswig-Holstein Felder und Weiden voneinander abgrenzt.

Auf dem Wall wachsen heimische Gehölze wie Hasel, Schlehe, Weißdorn, Hainbuche, Eiche und Holunder, oft mit einem Saum aus Gräsern und Kräutern an beiden Seiten. Einzelne Bäume, die bei der Pflege stehen bleiben und über den Knick hinauswachsen, heißen Überhälter. In Niedersachsen und Westfalen nennt man vergleichbare Strukturen meist Wallhecken.

Knicks bieten Rehen, Hasen, Fasanen und Rebhühnern Deckung, Äsung und Windschutz, sind Brutplatz vieler Singvögel und verbinden Lebensräume in der offenen Landschaft. Damit sie dicht bleiben, werden sie in Abständen von etwa zehn bis fünfzehn Jahren abschnittsweise auf den Stock gesetzt. In Schleswig-Holstein sind Knicks als Biotope gesetzlich geschützt; wann und wie sie gepflegt werden dürfen, regelt dort das Landesrecht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion