Lexikon

Abstreichen

Wildbiologie · Jägersprache

Abstreichen heißt in der Jägersprache das Wegfliegen von Federwild, etwa wenn ein Fasan aus der Deckung abfliegt oder ein Greifvogel seine Warte verlässt.

Das Grundwort streichen bedeutet beim Federwild ganz allgemein fliegen: Enten streichen über den Teich, eine Taube streicht breit am Schützen vorbei. Das Gegenstück zum Abstreichen ist das Einfallen, also das Landen. Verlässt ein Vogel einen Baum, sagt man auch abbaumen.

Ein Beispiel: Die Rebhühner standen vor dem Hund auf und strichen in Richtung Hecke ab. Auch nach dem Schuss achtet der Jäger darauf, wie ein Vogel abstreicht; streicht ein Fasan mit hängenden Ständern weiter, ist er meist weidwund getroffen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion