Lexikon

Lebendfalle

Hege · auch Lebendfangfalle

Eine Lebendfalle ist ein Fanggerät, das Wild unversehrt festhält, sodass es danach getötet oder, bei einem Fehlfang, wieder freigelassen werden kann.

Längliche Lebendfalle aus verzinktem Drahtgitter mit hochgestellter Falltür und Trittbrett im InnerenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Lebendfalle aus Drahtgitter · KI-generierte Illustration

Dazu gehören die Kastenfalle aus Holz oder Draht, die Betonrohrfalle für den Fuchs und kleine Wippbrettfallen für Wiesel. Ihr Vorteil gegenüber der Totschlagfalle: Ein unerwünschtes Tier, etwa eine Hauskatze oder eine geschützte Art, kommt unverletzt frei.

Das gefangene Tier steht unter Stress. Lebendfallen werden deshalb regelmäßig kontrolliert, oft unterstützt von elektronischen Fangmeldern, und gefangenes Raubwild wird rasch getötet, meist mit einem Fangschuss aus der Kurzwaffe. Das Bundesjagdgesetz verbietet Fanggeräte, die nicht unversehrt fangen oder nicht sofort töten. Welche Fallen zulässig sind, wie oft sie kontrolliert werden und wer sie stellen darf, regeln die Länder.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion