Fallenjagd
Die Fallenjagd ist die Jagd mit Fallen, vor allem auf Raubwild wie Fuchs, Marder und Waschbär, bei der das Wild lebend gefangen oder sofort getötet wird.
Man unterscheidet Lebendfallen wie die Kastenfalle, die unversehrt fangen, und Totschlagfallen, die sofort töten müssen; Fanggeräte, die keines von beidem leisten, sind verboten, Schlingen ganz (§ 19 BJagdG). Mehrere Länder verbieten Totschlagfallen ganz oder lassen sie nur ausnahmsweise zu. Die Fallenjagd ist eine Einzeljagd und eignet sich besonders für nachtaktive Beutegreifer. Beim Waschbären gilt sie als die erfolgreichste Jagdart, in Siedlungen ist sie oft die einzige Möglichkeit.
Mehrere Länder verlangen dafür einen besonderen Lehrgang, und manche schreiben vor, wie oft Fallen zu kontrollieren sind, in der Regel mindestens einmal täglich. Nach der Unfallverhütungsvorschrift Jagd dürfen Fangeisen nur so aufgestellt werden, dass keine Menschen gefährdet werden, etwa in einem Fangbunker. Gefangenes Raubwild wird mit dem Fangschuss getötet, auch mit der Kurzwaffe.