Lexikon

Wacholder

Wald und Feld · auch Gemeiner Wacholder, Machandel

Der Wacholder ist ein heimischer, immergrüner Nadelstrauch mit stechenden Nadeln zu dritt und blauschwarzen Beerenzapfen.

Zweig eines Wacholders mit stechenden Nadeln in Dreierquirlen und grünen sowie blauschwarzen, bereiften BeerenzapfenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig des Wacholders mit Beerenzapfen · KI-generierte Illustration

Die spitzen Nadeln stehen in Dreierquirlen und tragen oberseits einen breiten weißen Streifen. Meist wachsen männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen. Die Wacholderbeeren sind botanisch Zapfen mit fleischigen Schuppen: Sie sind zuerst grün und werden erst im zweiten oder dritten Jahr blauschwarz und bereift. Je nach Standort wächst der Wacholder säulenförmig, als breiter Busch oder fast kriechend.

Er braucht viel Licht und besiedelt Heiden, Magerrasen und lichte Kiefernwälder. Typische Wacholderheiden sind durch Schafbeweidung entstanden, weil Schafe die stechenden Sträucher stehen lassen. Zwergstrauch- und Wacholderheiden sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützte Biotope; sie dürfen zum Beispiel nicht ohne Weiteres in einen Wildacker umgewandelt werden.

Verbissen wird der Wacholder vom Wild selten, Rehböcke fegen aber gern an ihm. Die Beeren fressen Drosseln, besonders die nach ihm benannte Wacholderdrossel, und in der Küche würzen sie Wildgerichte.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion