Lexikon

Fährtenschuh

Jagdhunde

Ein Fährtenschuh ist eine Vorrichtung zum Legen von Übungsfährten, die man unter den Schuh schnallt und an der die Schalen eines Stücks Schalenwild befestigt sind.

Beim Gehen drücken die Schalen echte Trittsiegel in den Boden und hinterlassen die Witterung des Wildes, während der Schuh des Fährtenlegers möglichst keinen Bodenkontakt hat. So entsteht eine Fährte, die der eines ziehenden Stücks ähnelt. Sie kann mit wenig oder ganz ohne Schweiß gelegt werden und dient der Ausbildung für die Schweißarbeit.

Auf solchen Fährten beruht die Verbandsfährtenschuhprüfung des JGHV. Dort darf für die ganze Fährte höchstens 0,1 Liter Schweiß verwendet werden, und beide Schalen eines Paares müssen von demselben Stück stammen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion