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Lexikon
Jagdhunde·Mittlere Prüfungsrelevanz

Fährtenschuh

Hilfsmittel zum Anlegen künstlicher Übungsfährten für Jagdhunde.

Der Fährtenschuh wird in der Ausbildung von Jagdhunden verwendet, um realistische Kunstfährten zu legen. So können Fährtensicherheit, Fährtentreue und ruhiges Arbeiten des Hundes kontrolliert aufgebaut werden.

Definition

Ein Fährtenschuh ist ein über den Schuh des Menschen gestreiftes Trainingsgerät, an dem meist Schalen oder Schalenimitate befestigt werden. Beim Gehen wird so eine naturähnliche Trittspur erzeugt. Er dient dazu, Übungs- oder Kunstfährten kontrolliert und wiederholbar anzulegen.

Einsatz in der Hundeausbildung

Mit dem Fährtenschuh lassen sich Streckenverlauf, Winkel, Verleitungen und Stehzeiten gezielt planen. Das ist besonders wertvoll für die Ausbildung von Hunden auf Schweiß- und Fährtenarbeit. Der Hund soll dabei lernen, die richtige Spur ruhig und konzentriert zu halten, statt sich von frischen Nebenfährten abziehen zu lassen.

Prüfungsbezug

In Jagdhundeprüfungen taucht der Fährtenschuh vor allem im Zusammenhang mit Übungsfährten und Vorbereitung auf Schweißarbeit auf. Gefragt wird seltener das Gerät selbst als seine Funktion. Merke: Er ersetzt nicht die echte Nachsuche, sondern dient der systematischen Ausbildung.