Quersuche
Quersuche nennt man die planmäßige Suche eines Vorstehhundes, der das Gelände vor dem gegen den Wind gehenden Jäger in weiten Bögen quer zur Gehrichtung absucht.
Der Jäger geht gegen den Wind, der Hund läuft vor ihm von einer Seite zur anderen und kreuzt dabei immer wieder die Marschrichtung. So kommt ihm die Witterung des Wildes von vorn in die Nase, und er sucht mit hoher Nase ein breites Feld flott ab. Weil er gefundenes Wild durch Vorstehen festhält, darf er dabei weit über die Schrotschussentfernung hinausgehen.
Die Quersuche ist die typische Arbeit bei der Suchjagd im Feld, etwa auf Rebhühner. Beim Buschieren in niedriger Deckung bleibt der Hund dagegen dicht vor dem Führer.
Verwandte Begriffe
VorstehenVorstehen nennt man das plötzliche, angespannte Verharren eines Vorstehhundes vor Wild, das er mit der Nase wahrgenommen hat; so zeigt er es dem Jäger an.BuschierenBuschieren nennt man die Suche eines Jagdhundes in niedriger, unübersichtlicher Deckung, bei der er stets innerhalb der Schrotschussentfernung vor seinem Führer bleibt.SuchjagdBei der Suchjagd sucht ein Vorstehhund vor dem Jäger das Gelände nach Niederwild ab und zeigt gefundenes Wild durch Vorstehen an.VorstehhundVorstehhunde sind Jagdhunde, die Wild in weiter Suche finden und durch Vorstehen anzeigen, also in gespannter Haltung erstarren, bis der Jäger heran ist.NasengebrauchAls Nasengebrauch bezeichnet man die Art und die Güte, mit der ein Jagdhund seinen Geruchssinn bei der Arbeit einsetzt.RebhuhnDas Rebhuhn ist ein kleiner, rundlicher Hühnervogel der offenen, strukturreichen Feldflur, der außerhalb der Brutzeit in Familienverbänden, den Ketten, lebt.