Lexikon

Kulturflüchter

Wildbiologie

Kulturflüchter sind Tierarten, die vom Menschen stark veränderte Landschaften meiden und nur in naturnahen, ruhigen Lebensräumen dauerhaft vorkommen.

Sie brauchen große, ungestörte Wälder, Moore oder Gebirgslagen und reagieren empfindlich auf Störung und Zerschneidung ihres Lebensraums. Als typische Kulturflüchter gelten die Waldhühner, also Auer-, Birk- und Haselwild, sowie der Baummarder, der Siedlungen deutlich stärker meidet als der Steinmarder; auch die Wildkatze wird meist dazu gezählt. Das Gegenstück ist der Kulturfolger, etwa der Fuchs.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion