Lexikon

Fiepen

Wildbiologie · Jägersprache

Fiepen nennt der Jäger die hohen, feinen Kontaktlaute des Rehwildes, mit denen sich Ricke und Kitz verständigen.

Das Kitz fiept nach der Ricke, die Ricke nach dem Kitz. In der Blattzeit fiept die Ricke, wenn der Bock sie treibt, in höchster Erregung bis zum Angstgeschrei. Diese Laute ahmt der Jäger beim Blatten nach, um den Bock anzulocken.

Ein kurzes Fiepen bringt auch ziehendes Rehwild oft zum Verhoffen. Beim Rotwild spricht man stattdessen vom Mahnen. Auch das hohe Pfeifen der Maus heißt Fiepen; beim Mäuseln ahmt der Jäger es nach, um den Fuchs zu reizen.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion