Lexikon

Fährtenbruch

Jagdpraxis · Jägersprache

Der Fährtenbruch ist ein halbarmlanger, unbefegter Bruch, mit dem der Jäger am Anschuss die Fluchtrichtung eines beschossenen Stückes Schalenwild markiert.

Bei weiblichem Wild zeigt die gewachsene Spitze in die Fluchtrichtung, bei männlichem Wild das gebrochene Ende. Das jeweils andere Ende wird geäftert, das heißt, dort liegt ein kleiner Zweig quer. Ist die Fluchtrichtung unbekannt, wird der Bruch an beiden Enden geäftert.

So erfährt der Hundeführer bei der Nachsuche, wohin das Stück geflüchtet ist und ob es männlich oder weiblich war. Den Anschuss selbst markiert der Anschussbruch, der senkrecht in den Boden gesteckt wird; heute nimmt man dafür oft ein farbiges Band.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion