Lexikon

Baujagd

Jagdpraxis · Jägersprache

Die Baujagd ist die Jagd auf Wild im Bau, vor allem auf den Fuchs, bei der meist ein Erdhund in den Bau schlieft und das Wild heraustreibt.

Eingesetzt werden Teckel und Terrier wie der Deutsche Jagdterrier oder der Foxterrier. Der Hund sucht den Fuchs im Bau auf, liegt vor ihm und gibt Laut. Meist sprengt er ihn so, das heißt, der Fuchs springt aus einer Röhre und wird von Schützen, die still und mit gutem Wind an den Ausgängen stehen, mit Schrot erlegt. Bleibt der Fuchs im Bau, muss man unter Umständen zu Hund und Fuchs hinuntergraben.

Gut ist die Baujagd im Winter, besonders bei Regen und Sturm, weil Füchse dann gern im Bau stecken. Neben Naturbauen nutzt der Jäger Kunstbaue, die er eigens anlegt; das Landesrecht kann die Baujagd mit dem Hund auf Kunstbaue beschränken. Für die Bau- und Fallenjagd sind nach Bundesrecht auch Pistole und Revolver erlaubt, wenn die Geschosse mindestens 200 Joule Mündungsenergie haben (§ 19 BJagdG); das Landesrecht weicht teils ab. Eine eigene Form der Baujagd ist das Frettieren auf Wildkaninchen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion