Lexikon

Teckel

Jagdhunde · auch Dackel, Dachshund

Der Teckel ist ein kurzläufiger deutscher Erdhund, der im Bau arbeitet, aber auch stöbert und auf der Schweißfährte geführt wird.

Rauhaarteckel im Stand in Seitenansicht, saufarben mit drahtigem Haar, Bart, kurzen Läufen und langgestrecktem KörperMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Rauhaarteckel, saufarben · KI-generierte Illustration

Er ging aus Bracken hervor und ist seit dem Mittelalter bekannt; der älteste Zuchtverein, der Deutsche Teckelklub, besteht seit 1888. Gezüchtet wird er in drei Größen und drei Haararten, also in neun Varietäten.

Maßgeblich für die Größe ist der Brustumfang, gemessen frühestens mit 15 Monaten. Für Rüden gilt beim Teckel über 37 bis 47, beim Zwergteckel über 32 bis 37 und beim Kaninchenteckel 27 bis 32 Zentimeter; bei Hündinnen liegen die Grenzen jeweils 2 Zentimeter tiefer. Früher lagen die Grenzen für beide Geschlechter einheitlich bei 30 und 35 Zentimetern. Die Haararten sind Kurzhaar, Rauhaar mit Bart und buschigen Augenbrauen sowie Langhaar mit Fahne. Zulässig sind Rot sowie Schwarz oder Braun mit Brand, beim Rauhaar auch Saufarben, außerdem gefleckte und gestromte Teckel.

Jagdlich arbeitet er unter der Erde am Fuchsbau. Über der Erde jagt er spurlaut, stöbert und wird auf der Schweißfährte zur Nachsuche geführt.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion