Jagdlexikon

Abzug

Waffenkunde · auch Züngel, Abzugseinrichtung

Als Abzug bezeichnet man das Züngel, mit dem der Schütze den Schuss auslöst, und im weiteren Sinn die ganze Abzugseinrichtung, zu der es gehört.

Abzug einer Repetierbüchse · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Abzug einer Repetierbüchse · KI-generierte Illustration

Zieht der Finger am Züngel, löst sich der Abzugsstollen, der das gespannte Schloss bis dahin festgehalten hat. Die Schlagfeder treibt nun Schlagbolzen oder Schlagstück nach vorn, das Zündhütchen wird angeschlagen, und der Schuss bricht. Geschützt liegt das Züngel im Abzugsbügel.

Nach der Bauart unterscheidet man den Direktabzug, der ohne Vorweg auslöst, den Druckpunktabzug, bei dem auf einen leeren Weg ein spürbarer Widerstand folgt, und den Stecher, der sich durch Einstechen sehr leicht stellen lässt. Mehrläufige Waffen haben zwei Züngel, den Doppelabzug, oder ein einziges, den Einabzug.

Wie leicht und gleichmäßig ein Abzug bricht, beeinflusst die Treffsicherheit: Ein zu schwerer Abzug verleitet dazu, den Schuss zu verreißen. Vom Abzug zu unterscheiden sind das Schloss, das die Patrone zündet, und die Sicherung, die je nach Bauart Abzug, Abzugsstange oder Schlagbolzen sperrt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion