Verbandsjugendprüfung
Die Verbandsjugendprüfung, kurz VJP, ist eine Zuchtprüfung des JGHV, auf der im Frühjahr die natürlichen jagdlichen Anlagen junger Vorstehhunde festgestellt werden.
Geprüft werden Spurarbeit am Hasen oder Fuchs, Nasengebrauch, Suche, Vorstehen und Führigkeit; Gehorsam und Schussfestigkeit werden ebenfalls beurteilt, gehen aber nicht in die Punkte ein. Außerdem halten die Verbandsrichter fest, wie der Hund jagt, etwa spurlaut, sichtlaut, stumm oder waidlaut, und vermerken sein Wesen sowie körperliche Mängel wie Gebiss-, Augen- oder Hodenfehler. Abrichtefächer wie Bringen oder Wasserarbeit gehören nicht dazu.
Die VJP darf nur bis einschließlich 1. Mai stattfinden. Zugelassen sind Hunde, die im vorangegangenen Kalenderjahr gewölft wurden, sowie bis zu drei Monate ältere. Die Fächer werden mit bis zu 12 Punkten bewertet; bestehen kann nur, wer in jedem Fach mindestens 3 Punkte erreicht. Stark schussempfindliche und schussscheue Hunde bestehen nicht. Die Ergebnisse helfen den Zuchtvereinen, den Erbwert der Elterntiere einzuschätzen. Beim Deutsch Kurzhaar heißt die entsprechende Zuchtprüfung Derby.