Verbandsgebrauchsprüfung
Die Verbandsgebrauchsprüfung, kurz VGP, ist die umfassende Leistungsprüfung des JGHV für fertig ausgebildete Vorstehhunde in Wald, Wasser und Feld.
Sie soll zeigen, dass ein Hund bei richtiger Führung im praktischen Jagdbetrieb vielseitig einsetzbar ist. Die Fächer sind in vier Fachgruppen geordnet. Zur Waldarbeit gehören die Riemenarbeit auf einer rund 400 m langen Tag- oder Übernachtfährte, wahlweise mit Totverbellen oder Totverweisen, das Bringen von Fuchs über ein Hindernis, Fuchs- und Hasen- oder Kaninchenschleppe, Stöbern und Buschieren. Die Wasserarbeit umfasst Stöbern ohne und mit Ente, Verlorensuchen und Bringen, die Feldarbeit Nasengebrauch, Suche, Vorstehen, Manieren am Wild und Nachziehen sowie das Verlorensuchen und Bringen von Federwild. Zum Gehorsam zählen unter anderem Verhalten auf dem Stand, Leinenführigkeit, Folgen frei bei Fuß, Ablegen und Schussruhe.
Die VGP darf erst ab dem 1. September und nicht an einem einzigen Tag abgehalten werden; Hunde aus dem laufenden Jahr sind nicht zugelassen. Je nach Leistung in allen vier Fachgruppen erhält ein Hund einen I., II. oder III. Preis.