Herbstzuchtprüfung
Die Herbstzuchtprüfung, kurz HZP, ist eine Zuchtprüfung des JGHV, auf der junge Vorstehhunde im Herbst ihre Anlagen und ihre Ausbildung in Feld- und Wasserarbeit zeigen.
Als Anlagefächer werden Nasengebrauch, Suche, Vorstehen, Führigkeit und Arbeitsfreude geprüft, am Wasser das Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer; die Spurarbeit am Hasen oder Fuchs kommt hinzu, wenn der Veranstalter sie anbietet und der Führer sie meldet. Abrichtefächer sind die Verlorensuche einer Ente im deckungsreichen Gewässer, das Verlorensuchen und Bringen von Federwild, etwa auf einer rund 200 m langen Federwildschleppe, die rund 300 m lange Haarwildschleppe mit Hase oder Kaninchen, die Art des Bringens und der Gehorsam; geprüft wird auch die Schussfestigkeit im Feld und am Wasser. Schweiß- und Bauarbeit gehören nicht dazu.
Die HZP findet frühestens am 1. September statt. Zugelassen sind dieselben Jahrgänge wie zur VJP, außerdem Hunde aus dem laufenden Jahr. Bestehen kann nur, wer in jedem Fach mindestens 3 Punkte erreicht; ein Hund, der gefundenes Wild nicht bringt, besteht nicht. Beim Deutsch Kurzhaar heißt die entsprechende Zuchtprüfung Solms.