Lexikon

Turteltaube

Wildbiologie · auch Streptopelia turtur

Die Turteltaube ist die kleinste heimische Wildtaube, ein Langstreckenzieher mit rostbraun geschupptem Rücken, der südlich der Sahara überwintert.

Turteltaube in Seitenansicht mit rostbraun und schwarz geschuppten Flügeln und schwarz-weiß gestreiftem HalsfleckMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Turteltaube · KI-generierte Illustration

Sie ist kaum größer als eine Amsel, bis 29 cm lang und rund 150 g schwer. Die Flügeldecken sind rostbraun mit schwarzen Federmitten, wodurch der Rücken geschuppt wirkt; an jeder Halsseite sitzt ein schwarz-weiß gestreifter Fleck. Der dunkle Stoß hat weiße Ränder, die im Flug auffallen. Ihr Gesang ist ein schnurrendes turr turr, dem sie ihren Namen verdankt.

Sie lebt in warmen, offenen Landschaften mit Hecken, Feldgehölzen, Waldrändern und lichten Wäldern und sucht Wildkräutersamen fast nur am Boden. Bei uns ist sie nur etwa von Ende April bis August oder Anfang September anzutreffen und brütet in der Regel ein- bis zweimal, mitunter auch dreimal im Jahr, meist auf zwei Eiern. Verlust von Wildkräutern und Brutplätzen und die Bejagung auf dem Zug im Mittelmeerraum haben ihre Bestände stark schrumpfen lassen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion