Jagdprüfung.de
Lexikon
Jagdhunde·Hohe Prüfungsrelevanz

Bracke

Spurlauter Laufhund für Brackierjagd und weiträumige Wildsuche.

Bracken sind jagende Hunde, die Wild auf der Spur mit tiefer Nase verfolgen und dabei laut geben. Sie sind ausdauernd, selbstständig und für bestimmte Jagdarten unverzichtbar, unterscheiden sich aber deutlich von Vorstehhunden oder spezialisierten Schweißhunden.

Hundetyp

Die Bracke gehört zu den spurlauten Laufhunden. Sie nimmt mit tiefer Nase die Spur auf, verfolgt das Wild über längere Strecken und zeigt ihren Verlauf durch hörbaren Laut an. Damit arbeitet sie anders als ein Vorstehhund, der Wild festmacht, oder ein Schweißhund, der eng auf Nachsuche spezialisiert ist.

Wesentliche Eigenschaften

Bracken sind ausdauernd, jagdpassioniert, spurwillig und auf selbstständiges Arbeiten angelegt. Typisch sind langes Ohr, gute Nase und klare Lautgabe auf der Spur. Zu den bekannten Vertretern zählen Deutsche Bracke, Brandlbracke und Westfälische Dachsbracke.

Einsatz in der Jagdpraxis

Bracken werden für Brackierjagd, spurlaute Suche und je nach Eignung auch in anderen Bewegungsjagden eingesetzt. Ihre Führung verlangt Erfahrung, weil sie weiträumig arbeiten und trotzdem kontrollierbar bleiben müssen. In der Jägerprüfung werden Bracken häufig als eigene Hundekategorie abgefragt.

Häufige Verwechslung

Eine Bracke ist kein Schweißhund und kein Vorstehhund, auch wenn einzelne Rassen vielseitig eingesetzt werden können.