Deutscher Wachtelhund
Der Deutsche Wachtelhund ist die einzige deutsche Stöberhunderasse, ein langhaariger Jagdgebrauchshund für dichte Deckung, vor allem im Wald und am Wasser.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungHunde dieses Typs, die Wild aufstöberten, sind seit Jahrhunderten belegt; nach Stammbuch gezüchtet wird die Rasse seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Rüden messen 48 bis 54, Hündinnen 45 bis 52 Zentimeter. Das kräftige, meist wellige Langhaar hat dichte Unterwolle; die Rückseite der Läufe und die Rute sind gut befedert, den Behang decken Locken oder dichtes, gewelltes Haar.
Gezüchtet wird in zwei Farbschlägen: einfarbig Braun, seltener Rot, oft mit weißen Abzeichen an Brust und Zehen, und Braunschimmel, seltener Rotschimmel, oft mit braunem Kopf und braunen Platten. Nach dem Standard wird die Rute in den ersten Lebenstagen um höchstens ein Drittel gekürzt.
Er stöbert selbstständig und weiträumig, jagt dabei spurlaut und bogenrein, bleibt also in dem Bereich, den er absuchen soll. Er bringt Niederwild auch aus dem Wasser und arbeitet auf der Schweißfährte. Vorstehen wird von ihm nicht verlangt; auf diese Anlage hat die Zucht nie geachtet.