Jagdlexikon

Große Brennnessel

Wald und Feld · auch Brennnessel

Die Große Brennnessel ist eine ausdauernde Staude mit Brennhaaren, die an Säumen, in Auen und auf gedüngten Flächen stickstoffreiche Böden anzeigt.

Große Brennnessel in Blüte · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Große Brennnessel in Blüte · KI-generierte Illustration

Sie wird 30 Zentimeter bis drei Meter hoch und breitet sich mit Ausläufern aus ihrem kräftigen Wurzelstock zu dichten Beständen aus. Stängel und Blätter tragen Brennhaare, deren Spitzen durch Kieselsäure verstärkt sind. Die gegenständigen, länglich-herzförmigen Blätter sind grob gesägt, der Stängel ist deutlich kantig. Die Pflanze ist zweihäusig; die unscheinbaren grünen Blüten hängen in Rispen aus den Blattachseln.

Als typischer Stickstoffzeiger wächst sie dort, wo viel Nitrat im Boden ist: an Wald- und Wegrändern, in Auwäldern, an Gräben, Misthaufen und auf überdüngten Säumen. Durch Nährstoffeinträge und die Entwässerung von Auen hat sie stark zugenommen. Auf armen, sauren Böden fehlt sie, dort weisen eher Heidekraut oder Weißmoos auf den Nährstoffmangel hin. Mehrere Tagfalter, darunter der Admiral, legen ihre Eier an Brennnesseln ab, und deren Raupen fressen die Blätter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion