Lexikon

Randpatrone

Waffenkunde

Eine Randpatrone hat am Hülsenboden einen vorstehenden Rand, an dem der Auszieher angreift; ihre Bezeichnung trägt ein R, etwa 7 × 57 R.

Büchsenpatrone mit Rand in Seitenansicht; der Rand am Hülsenboden steht deutlich überMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Randpatrone · KI-generierte Illustration

Der Rand legt die Patrone im Patronenlager fest und gibt dem Auszieher sicheren Halt. Randpatronen sind deshalb typisch für Kipplaufwaffen wie Drilling, Bockbüchsflinte und Kipplaufbüchse, bei denen der Auszieher die Hülse beim Öffnen am Rand heraushebt. Viele Patronen gibt es als Paar: die 7 × 57 R für Kipplaufwaffen und die randlose 7 × 57 mit Ausziehrille für Repetierer, ebenso die 7 × 65 R als Schwester der 7 × 64.

Mit Randfeuer hat das R nichts zu tun: Patronen wie die 7 × 57 R werden ganz gewöhnlich über ein Zündhütchen in der Bodenmitte gezündet. Auch Revolverpatronen haben in der Regel einen Rand.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion