Lexikon

Randlose Patrone

Waffenkunde

Eine randlose Patrone hat am Hülsenboden keinen vorstehenden Rand, sondern eine eingedrehte Ausziehrille, in die der Auszieher greift.

Weil der Boden nicht übersteht, lassen sich solche Patronen gut übereinander in einem Magazin lagern und zuführen. Sie sind deshalb die übliche Form für Repetierbüchsen und Selbstlader. Bei Flaschenhalshülsen bestimmt im Patronenlager die Schulter die Lage der Patrone, nicht ein Rand.

Bezeichnungen ohne R stehen meist für randlose Patronen, etwa 7 × 64, 8 × 57 IS, 9,3 × 62 oder .308 Winchester. Zu vielen gibt es eine Schwesterpatrone mit Rand für Kipplaufwaffen, etwa die 7 × 57 R zur 7 × 57. Bei Kurzwaffen haben Pistolenpatronen in der Regel eine Rille, Revolverpatronen einen Rand.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion