Lexikon

Nahrungskette

Hege

Eine Nahrungskette beschreibt, wer wen frisst: eine Folge von Lebewesen, in der Energie und Nährstoffe von einer Ernährungsstufe zur nächsten weitergegeben werden.

Am Anfang stehen die Produzenten, grüne Pflanzen und Algen, die mit Sonnenlicht Biomasse aufbauen. Es folgen Pflanzenfresser wie Reh, Hase oder Ringeltaube als Konsumenten erster Ordnung, dann Fleischfresser wie Fuchs oder Habicht. In der Kette Pflanze, Raupe, Meise, Sperber steht der Sperber auf der vierten Stufe. Destruenten wie Pilze, Bakterien und Bodentiere zersetzen auf allen Stufen totes Material.

Von Stufe zu Stufe geht ein Großteil der Energie verloren, nur rund ein Zehntel wird weitergegeben. Deshalb gibt es weit mehr Pflanzenfresser als Fleischfresser. In der Natur sind viele Ketten zu einem Nahrungsnetz verknüpft, das stabiler ist als eine einzelne Kette. Schadstoffe können sich entlang der Kette anreichern und treffen die Endglieder, etwa Greifvögel, besonders stark; so ließ früher das Insektengift DDT die Bestände von Wanderfalke und Seeadler einbrechen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion