Bayerischer Gebirgsschweißhund
Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist ein leichter, beweglicher deutscher Schweißhund, der für Nachsuchen auf Schalenwild im Gebirge gezüchtet wurde.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungNach 1870 kreuzte Baron Karg-Bebenburg in Reichenhall Hannoversche Schweißhunde mit roten Gebirgsbracken, weil der Hannoveraner für die Bergreviere zu schwer war. Der Zuchtklub wurde 1912 in München gegründet.
Rüden messen 47 bis 52, Hündinnen 44 bis 48 Zentimeter. Das Haar liegt dicht und glatt an und ist mäßig rau. Die Farbe reicht von Tiefrot und Hirschrot über Rotbraun und Rotgelb bis Fahlgelb, dazu kommt Rotgrau wie das Winterhaar des Rotwilds, oft mit dunkler Stichelung. Fang und Behang sind dunkel; ein kleiner heller Brustfleck ist zulässig.
In den Bergrevieren führen ihn vor allem Berufsjäger und Förster. Er arbeitet die Wundfährte am Riemen aus, hetzt und stellt das kranke Stück, auch Gams im steilen Gelände.