Kontrollsuche
Eine Kontrollsuche ist eine Nachsuche mit einem brauchbaren Hund, die klärt, ob ein beschossenes Stück getroffen wurde, auch wenn keine Pirschzeichen zu finden sind.
Sie folgt auf jeden Schuss, nach dem das Stück nicht liegt, auch wenn der Schütze von einem Fehlschuss ausgeht und am Anschuss weder Schweiß noch Haare findet. Erst der Hund, der die Fluchtfährte ein Stück weit arbeitet, schafft Gewissheit. Das gilt auch für Raubwild wie den Fuchs.
Auf Bewegungsjagden meldet der Schütze jeden solchen Schuss dem Ansteller oder Jagdleiter, damit die Kontrollsuche veranlasst wird, selbst wenn ein Standnachbar den Fehlschuss bestätigt.
Verwandte Begriffe
NachsucheDie Nachsuche ist die Suche nach angeschossenem Wild mit einem dafür brauchbaren Hund, um das Stück zu finden und, wenn es noch lebt, rasch zu erlösen.FehlschussEin Fehlschuss ist ein Schuss, der das beschossene Stück verfehlt; ob wirklich nichts getroffen wurde, klärt erst eine gründliche Kontrolle.TotsucheEine Totsuche ist eine kurze Nachsuche auf ein Stück, das nach einem sicher tödlichen Schuss nicht im Feuer lag und bereits verendet ist.PirschzeichenPirschzeichen sind die Spuren, die beschossenes Wild am Anschuss und auf der Fluchtfährte hinterlässt, etwa Schweiß, Haare oder Knochensplitter.AnschussAnschuss nennt der Jäger die Stelle, an der ein Stück Wild im Augenblick des Schusses stand.AnstellerAnsteller nennt man den Helfer, der bei einer Gesellschaftsjagd im Auftrag des Jagdleiters die Schützen an ihre Stände führt und einweist.