Jagdlexikon

Kleinsäuger

Wildbiologie

Kleinsäuger ist ein Sammelbegriff für kleine Säugetiere bis etwa Rattengröße, vor allem Mäuse, Wühlmäuse, Spitzmäuse, Bilche und Maulwurf.

Der Begriff ist keine systematische Gruppe; er umfasst Nagetiere ebenso wie Insektenfresser. Kleinsäuger sind die Hauptbeute vieler Beutegreifer, von Mäusebussard, Turmfalke und den Eulen bis zu Fuchs, Wildkatze, Hermelin und Mauswiesel. In Gewöllen von Eulen lassen sich ihre Schädel gut bestimmen.

Für das Revier sind sie auch als Zwischenwirte wichtig: Beim Kleinen Fuchsbandwurm entwickeln sich die Larven in Mäusen, der Fuchs steckt sich beim Mäuseln an. Junge Zecken saugen bevorzugt an Mäusen, die so Borrelien weitertragen können. Viele Kleinsäuger sind geschützt, Feldmaus, Erdmaus, Rötelmaus, Schermaus, Hausmaus und die Ratten dagegen nicht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion