Kleinsäuger
Kleinsäuger ist ein Sammelbegriff für kleine Säugetiere bis etwa Rattengröße, vor allem Mäuse, Wühlmäuse, Spitzmäuse, Bilche und Maulwurf.
Der Begriff ist keine systematische Gruppe; er umfasst Nagetiere ebenso wie Insektenfresser. Kleinsäuger sind die Hauptbeute vieler Beutegreifer, von Mäusebussard, Turmfalke und den Eulen bis zu Fuchs, Wildkatze, Hermelin und Mauswiesel. In Gewöllen von Eulen lassen sich ihre Schädel gut bestimmen.
Für das Revier sind sie auch als Zwischenwirte wichtig: Beim Kleinen Fuchsbandwurm entwickeln sich die Larven in Mäusen, der Fuchs steckt sich beim Mäuseln an. Junge Zecken saugen bevorzugt an Mäusen, die so Borrelien weitertragen können. Viele Kleinsäuger sind geschützt, Feldmaus, Erdmaus, Rötelmaus, Schermaus, Hausmaus und die Ratten dagegen nicht.
Verwandte Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungWühlmäuse
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungGewölle
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungFuchsbandwurm
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungMäuseln
- NagetiereNagetiere sind die artenreichste Ordnung der Säugetiere; sie haben oben und unten je ein Paar ständig nachwachsender Nagezähne und keine Eckzähne.
- InsektenfresserAls Insektenfresser bezeichnet man die Säugetierordnung von Igel, Maulwurf und Spitzmäusen, kleinen Tieren mit spitzer Schnauze und vielen spitzen Zähnen.
Mehr aus Wildbiologie
Alle 482 Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungMisteldrossel
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungWeinbergschnecke
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungNestflüchter
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungGeiß
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungKalb
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungRabenkrähe