Lexikon

Härte

Jagdhunde

Härte nennt man bei Jagdhunden die Fähigkeit, Schmerz und andere unangenehme Erlebnisse hinzunehmen, ohne sich davon in der Arbeit beeindrucken zu lassen.

Ein harter Hund arbeitet weiter, wenn er sich in Dornen verletzt, ein Fuchs ihn im Bau beißt oder ein Keiler ihn schlägt, und lässt sich auch von einem strengen Wort nicht nachhaltig verunsichern. Das Gegenteil heißt Weichheit. Härte ist nicht dasselbe wie Schärfe, die Bereitschaft anzugreifen: Ein harter Hund muss nicht scharf sein und umgekehrt. Mit Härte des Ausbilders gegen den Hund hat der Begriff nichts zu tun.

Der JGHV kennt den Härtenachweis, ein Leistungszeichen in Form eines Schrägstrichs. Er wird eingetragen, wenn ein Hund bei der Jagd bezeugt wehrhaftes Raubwild selbstständig gegriffen und sofort getötet hat.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion