Lexikon

Graugans

Wildbiologie · auch Anser anser

Die Graugans ist die größte heimische Feldgans und die Stammform der Hausgans; sie brütet in Deutschland an Seen und Feuchtgebieten.

Graugans in Seitenansicht mit graubraunem, hell gesäumtem Gefieder, rosa-orangem Schnabel und blassrosa StändernMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Graugans · KI-generierte Illustration

Sie wird bis rund 4 kg schwer und hat unter den grauen Gänsen das hellste Gefieder und einen hellen Kopf. Der kräftige Schnabel ist rosa bis orange und ohne dunkle Abzeichen, die Ständer sind blassrosa; daran unterscheidet man sie sicher von Saat- und Blässgans mit orangen Ständern. Im Flug fallen die hellgrauen Vorderflügel auf. Ganter und Gans sehen gleich aus.

Sie lebt an Seen und Teichen mit Schilfgürtel und Flachwasser und sucht ihre Nahrung fast nur an Land, auf Wiesen, Weiden und Feldern: Gras, Kräuter, Getreide, Raps und Mais. In großen Trupps kann sie Fraßschäden anrichten. Die Gans legt im März und April meist 4 bis 9 Eier und brütet rund 28 Tage, während der Ganter Wache hält. Viele Graugänse ziehen heute kaum noch und bleiben auch im Winter in Mitteleuropa.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion