Lexikon

Geschossdurchmesser

Waffenkunde

Der Geschossdurchmesser ist die Dicke eines Geschosses; er ist etwas größer als die Laufbohrung zwischen den Feldern, damit sich das Geschoss in die Züge presst.

Er entspricht ungefähr dem Durchmesser zwischen den Zügen. Metrische Patronenbezeichnungen nennen ihn nur ungefähr: Bei der 7 × 64 misst der Lauf über die Felder 7 mm, das Geschoss rund 7,2 mm. Zollbezeichnungen geben ihn teils genau an; so hat das Geschoss der .308 Winchester 0,308 Zoll, also 7,82 mm, das der .243 Winchester rund 6,2 mm.

Ein zu dickes Geschoss erzeugt gefährlichen Überdruck. Patronen 8 × 57 IS mit ihrem stärkeren Geschoss gehören deshalb nie in Läufe für die 8 × 57 I. Umgekehrt passen Patronen mit gleichem Geschossdurchmesser nicht automatisch in dieselbe Waffe: .357 Magnum und .38 Special haben denselben Geschossdurchmesser, aber verschieden lange Hülsen.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion