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Lexikon
Waffenkunde·Hohe Prüfungsrelevanz

Kaliber

Innendurchmesser des Laufes einer Schusswaffe, bestimmt die verwendbare Munition.

Das Kaliber bezeichnet den Innendurchmesser des Waffenlaufs und damit die Größe der passenden Munition. Bei gezogenen Läufen wird zwischen Felddurchmesser und Zugdurchmesser unterschieden. Das Kaliber bestimmt Leistung und Einsatzbereich der Waffe.

Definition

Das Kaliber ist der Innendurchmesser des Waffenlaufs. Bei gezogenen Läufen (Büchsen) unterscheidet man den Felddurchmesser (kleinerer Durchmesser) und den Zugdurchmesser (größerer Durchmesser). Die Kaliberangabe erfolgt metrisch (z. B. 7x64) oder im angloamerikanischen System (z. B. .308 Win).

Gängige Jagdkaliber

Für Rehwild: .243 Win, 6,5x57, .270 Win. Universalkaliber: 7x64, .308 Win, .30-06. Für starkes Wild: 8x57IS, 9,3x62, .300 Win Mag. Bei Flinten: Kaliber 12 (am verbreitetsten), Kaliber 16, Kaliber 20. Metrische Angabe z. B. 7x64: 7 mm Geschossdurchmesser, 64 mm Hülsenlänge.

Prüfungsrelevanz

Wichtig: Unterschied metrische und angloamerikanische Kaliberbezeichnung, Mindestenergie-Anforderungen für Schalenwild (2.000 J auf 100 m laut BJagdG), Zuordnung gängiger Kaliber zu Wildarten.