Lexikon

Kaliberbezeichnung

Waffenkunde · auch Patronenbezeichnung

Die Kaliberbezeichnung ist der Name einer Patronensorte, etwa 7 × 64, .308 Winchester oder 12/70; sie steht auf dem Hülsenboden, der Packung und dem Lauf.

Metrische Bezeichnungen nennen zuerst das Kaliber, dann die Hülsenlänge in Millimetern. Zusätze verraten mehr: R steht für eine Hülse mit Rand wie bei der 7 × 57 R, das S der 8 × 57 IS kennzeichnet die Ausführung mit stärkerem Geschossdurchmesser. Angloamerikanische Bezeichnungen nennen das Kaliber in Zoll und dahinter meist den Hersteller oder Entwickler, etwa .222 Remington. Bei der .30-06 steht die 06 für das Einführungsjahr 1906.

Schrotpatronen werden mit Kaliberzahl und Hülsenlänge bezeichnet, etwa 12/70. Manche Patronen haben ein nahezu gleiches Gegenstück unter anderem Namen, etwa die zivile .308 Winchester und die militärische 7,62 × 51. Eine bloße Angabe wie 9 mm reicht nicht, weil es mehrere verschiedene 9-mm-Patronen gibt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion