Lexikon

Einzelgänger

Wildbiologie

Als Einzelgänger bezeichnet man Tiere, die außerhalb der Paarungszeit überwiegend allein leben und keine festen Gruppen bilden.

Typische Einzelgänger unter dem Wild sind Feldhase, Luchs, Wildkatze, Stein- und Baummarder. Beim Schwarzwild ziehen ältere Keiler meist allein und stoßen zur Rauschzeit zu den Rotten. Der Rehbock lebt im Sommer einzelgängerisch in seinem Territorium, im Winter findet sich das Rehwild dagegen zu Sprüngen zusammen.

Kein Einzelgänger ist das Rotwild, das in Rudeln lebt, ebenso wenig Gams- und Steinwild oder das Wildkaninchen, auch wenn ältere Gamsböcke außerhalb der Brunft meist allein stehen. Feldhasen äsen zwar oft zu mehreren auf einer Fläche, bilden aber keine festen Verbände.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion