Lexikon

Alpenländische Dachsbracke

Jagdhunde · auch Alpenländisch-Erzgebirgler Dachsbracke

Die Alpenländische Dachsbracke ist ein niederläufiger österreichischer Schweißhund, der Schalenwild nachsucht und außerdem auf Hase und Fuchs brackiert.

Alpenländische Dachsbracke im Stand in Seitenansicht, dunkel hirschrot mit schwarzer Stichelung, kurzen Läufen und BürstenruteMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Alpenländische Dachsbracke · KI-generierte Illustration

Österreichs kynologische Dachverbände erkannten sie 1932 als dritte Schweißhunderasse an; seit 1991 führt die FCI sie bei den Schweißhunden. Schon Kronprinz Rudolf ließ solche Hunde in den 1880er-Jahren von seinen Berufsjägern führen.

Die Schulterhöhe liegt bei 34 bis 42 Zentimetern, ideal sind bei Rüden 37 bis 38 und bei Hündinnen 36 bis 37. Der kräftige, langgestreckte Körper steht auf kurzen Läufen. Das sehr dichte Stockhaar hat viel Unterwolle. Ideal ist dunkles Hirschrot, auch mit leichter schwarzer Stichelung, oder Schwarz mit rotbraunem Brand an Kopf, Brust, Läufen und Rutenunterseite; ein weißer Bruststern ist zulässig.

Als robuster Hund für den Bergjäger arbeitet sie am Riemen auf der Wundfährte; außerdem brackiert und stöbert sie.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion