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Lexikon
Jagdhunde·Hohe Prüfungsrelevanz

Alpenländische Dachsbracke

Niederläufige Brackenrasse für spurlaute Jagd und Nachsuche in schwierigem Gelände.

Die Alpenländische Dachsbracke ist eine kleine, kräftige Jagdhunderasse aus dem Alpenraum. Sie wird als spurlauter Brackenhund und für Nachsuchen eingesetzt und ist prüfungsrelevant bei den Jagdhunderassen.

Rassebild

Die Alpenländische Dachsbracke ist eine niederläufige Brackenrasse aus dem Alpenraum. Sie vereint Spurlaut, Ausdauer und Geländehärte in einem vergleichsweise kleinen, kräftigen Hund. Jagdlich wird sie vor allem für spurlaute Arbeit und Nachsuchen geschätzt.

Typische Eigenschaften

Die Rasse ist robust, wetterhart und führerbezogen. Typisch sind ein langgestreckter Körper, kräftige Läufe und ein dichter Behang. Farblich überwiegen hirschrote bis rotbraune Töne, oft mit dunkler Schattierung.

Jagdliche Verwendung

Eingesetzt wird die Alpenländische Dachsbracke für Brackieren, spurlaute Arbeit und Nachsuche. In unwegsamem Gelände, Waldrevieren und im Gebirge spielt ihre Geländegängigkeit eine große Rolle. Sie ist keine reine Schönheitsrasse, sondern ein ausgesprochener Gebrauchshund.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung sollte man die Alpenländische Dachsbracke als Brackenhund mit Eignung zur Nachsuche einordnen können. Häufige Verwechslungen bestehen mit Bayerischem Gebirgsschweißhund oder anderen niederläufigen Hunden. Eine sichere Antwort nennt Rassegruppe, Einsatzgebiet und typische Eigenschaften.

Häufige Verwechslung

Die Alpenländische Dachsbracke ist eine Bracke und kein Bayerischer Gebirgsschweißhund.

Relevante Wildarten

Rehwild·Rotwild·Schwarzwild