Lexikon

Spießente

Wildbiologie · auch Anas acuta

Die Spießente ist eine schlanke, langhalsige Gründelente, deren Erpel an den langen, spitzen mittleren Schwanzfedern zu erkennen ist.

Spießerpel im Prachtkleid in Seitenansicht mit schokoladenbraunem Kopf, weißem Halsstreif, grauem Körper und langem spitzem SpießMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Erpel der Spießente im Prachtkleid · KI-generierte Illustration

Mit dem Spieß misst der Erpel bis rund 75 cm, wiegt aber meist unter 1 kg. Im Prachtkleid hat er einen schokoladenbraunen Kopf, einen weißen Vorderhals und eine weiße Brust; ein schmaler weißer Streifen zieht seitlich am Hals hinauf. Körper und Flanken sind grau. Die Ente ist schlicht hellbraun, schlank und hat einen nur angedeuteten Spieß. Beide haben einen grauen Schnabel und graue Ständer.

Spießenten brüten vor allem in Nordeuropa, Sibirien und Nordamerika, in Mitteleuropa nur selten. Bei uns treten sie hauptsächlich als Durchzügler und Wintergäste an größeren Gewässern, auf Überschwemmungsflächen und an der Küste auf. Mit ihrem langen Hals gründeln sie auch in etwas tieferem Wasser und fressen Pflanzen, Samen und Kleintiere.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion