Lexikon

Visierlinie

Waffenkunde

Die Visierlinie ist die gedachte gerade Linie vom Auge des Schützen über die Zieleinrichtung, also Kimme und Korn oder das Absehen, bis zum Haltepunkt im Ziel.

Sie liegt über der Laufachse, beim Zielfernrohr um einige Zentimeter. Beim Einschießen wird sie so ausgerichtet, dass sie die verlängerte Seelenachse einmal kreuzt. Die Flugbahn, die stets unterhalb der Seelenachse verläuft, schneidet die Visierlinie dagegen zweimal: zuerst auf kurzer Entfernung von unten nach oben und dann bei der günstigsten Einschießentfernung von oben nach unten.

Daraus erklärt sich, warum eine Büchse auf sehr kurze Entfernung tief schießt: Dort liegt das Geschoss noch um etwa die Höhe der Optik unter der Visierlinie. Bei der offenen Visierung verläuft sie über Kimme und Korn, bei der Flinte über die Laufschiene.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion